Details zur Zielgruppe Generation Z und was established über Sie zu wissen gibt:
- Neue Daten von The Guardian und The Gym Group zeigen dass international 80% aller Trainierenden in commerziellen Fitnessstudios im Alter 18-26 sind.
- Die Altersgruppe: Generation Z hat mit Ihrer Vorliebe für Sport, Gesundheit und Neuro-hacking die Fitness Branche insgeheim übernommen
1) Gen Z trainiert nicht primär für Optik – sondern für Mentale Gesundheit
Klar, Ästhetik ist nicht weg. Aber der Haupttreiber ist für viele:
- Stress runter, Kopf frei, Kontrolle zurück.
Viele nutzen Training wie andere Meditation oder Therapie-Light:
- gegen Anxiety
- gegen Chaos im Alltag
- als Routine/Struktur
- als Selbstregulation
Praktisch heißt das:
Wenn du dein Studio nur als „Bodybuilding-Ort“ positionierst, verpasst du einen riesigen Teil der Zielgruppe.
2) Gym = „Third Place“
Gen Z nutzt das Gym als sozialen Raum zwischen Zuhause und Arbeit/Uni.
Sie lernen dort Leute kennen, treffen Freunde oder bleiben einfach „unter Menschen“.
Das erklärt auch, warum Konzepte wie Third Space oder John Reed so gut funktionieren:
Die verkaufen nicht Training – die verkaufen einen Ort, an dem man sein will.
Praktisch heißt das:
Dein Gym konkurriert nicht nur mit anderen Gyms, sondern mit:
- Cafés
- Coworking Spaces
- Bars
- Netflix
Und gewinnt, wenn es sich nach „zweitem Zuhause“ anfühlt.
3) Community ist kein Bonus – sie ist ein Produktbestandteil
Viele Gen Z Member bleiben nicht wegen Gerätepark.
Sie bleiben wegen:
- Atmosphäre
- Wiedererkennung
- „Ich geh da gern hin“-Gefühl
- sozialen Routinen
Praktisch heißt das:
Wenn dein Studio kalt und anonym wirkt, bist du austauschbar.
4) Sie wollen nicht Social Media – sie wollen echte Wirkung
Gen Z konsumiert zwar Content, aber viele merken:
Scrollen macht nicht unbedingt glücklicher.
Training ist dagegen der schnellste Hebel für:
- bessere Stimmung
- Produktivität
- Selbstwert
Praktisch heißt das:
Dein Marketing sollte weniger „perfekte Körper“ schreien und mehr:
- mentale Klarheit
- Energie
- Fokus
- Struktur
- „reset your day“
5) Sie sind zahlungsbereit – doch nicht für Bullshit
Gen Z priorisiert Fitness-Ausgaben oft höher als:
- Fashion
- Ausgehen
- Streaming
Und die Ausgaben steigen.
Aber sie zahlen nicht für „ein paar Geräte“, sondern für ein Erlebnis, das Sinn macht.
Praktisch heißt das:
- Billig kann funktionieren (Basic-Fit, Gym Group), aber nur wenn es reibungslos ist:
- 24/7, sauber, App, schnelle Prozesse.
- Premium funktioniert auch (Third Space), aber nur wenn es wirklich „Wow“ liefert:
Design, Service, Recovery, Social Areas.
Was erfolgreiche Gen-Z-Studios richtig machen
✅ 24/7 oder zumindest flexible Öffnungszeiten
Gen Z lebt nicht nach 9-to-5.
✅ Recovery & Wellness als Standard
Stretching-Zone, Massage-Guns, Sauna, Cold Plunge (wenn möglich), Mobility-Bereich.
✅ Design, Licht, Sound
Nicht „Luxus“, sondern Identität. Wenn es gut aussieht, bleibt man länger (und postet eher).
✅ Community-Mechaniken
Challenges, Events, Small Groups, Anfänger-Programme, Hybrid Classes.
✅ Orte zum Bleiben
Sitzecken, Shake Bar, Arbeitsplätze, Lounge-Vibes. Das ist nicht Deko – das ist Bindung.
Der wichtigste Satz als Betreiber
Gen Z kauft keine Mitgliedschaft. Sie kauft mentale Entlastung + Zugehörigkeit.
Wenn du das in Angebot, Studioaufbau und Kommunikation übersetzt, bist du ihnen 2 Schritte voraus.
Wenn du willst, kann ich dir daraus auch eine konkrete Studio-Strategie bauen:
Low-Budget-Version (für kleinere Gyms) oder Premium-Version (für Boutique/Flagship).
